Reiseziel Info |
Von der Stadt Natal an (etwa 700.000 Einwohner) beginnt der etwa 8 Kilometer lange Küstenstreifen genannt Via Costeira. Hier befinden sich viele, größere Hotels. Die Via Costeira endet in dem wunderschönen Badeort Ponta Negra.
Natal
Natal ist die wunderschöne Hauptstadt des
Staates Rio Grande do Norte. die ’Stadt der Sonne’ wird Natal auch
genannt. Stadt und Staat haben nämlich die größte Anzahl an
Sonnenstunden (mehr als 30.000 im Jahr) Brasiliens. Es hat sich auch
bei Untersuchungen herausgestellt, dass diese Stadt die reinste Luft
der Welt hat. Von dieser Sonne und dieser Luft genießen die 700.000
Einwohner täglich in vollen Zügen. Sie leben draußen und das bewirkt
die warme, brasilianische Atmosphäre die jeden anspricht. Natürlich
bietet Natal viel mehr. Entstanden aus einer langen und reichen
Geschichte, die sich bis zu der niederländischen und portugiesischen
Herrschaft zurückverfolgen lässt. Aus dieser Zeit stammen das imposante
Fort Reis Magos, die schönen historischen Kirchen und eine große Anzahl
kolonialer Häuser. Interessant ist auch das alte Gefängnis, dass jetzt
als touristisches Zentrum und Handwerksmarkt dient und wo
Donnerstagabends ein fröhlicher Tanzabend mit Live Forró, die Samba
Variante aus Natal, stattfindet. Des Weiteren hat Natal alles was man
von einer brasilianischen Stadt erwarten kann: mehrere
Ausgehmöglichkeiten, hochmoderne Einkaufszentren und ein authentisches,
altes Zentrum wo die lokale Bevölkerung einkaufen geht und man das
echte Brasilien beobachten kann.
Via Costeira
Die meisten Hotels liegen an dem
Küstenstreifen Via Costeira, zwischen Natal und Ponta Negra.
Kilometerlange, unberührte Sandstrände und Dünen prägen das Bild. Ein
Taxi kostet etwa € 5,00. Selbstverständlich können Sie auch den
kostenlosen Shuttlebus des Hotels benutzen.
Ponta Negra
Der wichtigste, touristische Trumpf Natals ist der Badeort Ponta Negra.
Ein
herrlicher, aufregender Badeort mit allen möglichen touristischen
Attraktionen. So verfügt Ponta Negra über eine wunderbare Bucht, wo die
Wassertemperatur des ruhigen Meeres durchschnittlich 26 Grad beträgt.
Die Bucht grenzt einerseits an den geschützten Stadtpark, dem Parque
das Dunas und andererseits an das Markenzeichen der Stadt, der Morro
Careca. Dazwischen liegt ein lebendiger Sandstrand, flankiert von einer
hoch entwickelten Promenade mit fast ausschließlich Bars, Restaurants,
Geschäften und einer Wechselstelle. Hinter der Promenade gibt es noch
viele Restaurants, in denen die internationale Küche repräsentiert ist,
wenn auch die brasilianischen Fleisch- und Fischgerichte am Stärksten
vertreten sind. An der Strandboulevard kann man herrlich zwischen allen
Touristen und der „joggenden“ Jugend spazieren gehen. Auch am Strand
selber gibt es genügend Unterhaltung. In Ponta Negra gibt es viele
kleine Geschäfte und einen Markt, wo Sie preisgünstig Souvenirs
erwerben können. Die Atmosphäre in Ponta Negra ist sehr entspannt und
freundlich. An dem wunderschönen Sandstrand herrscht den ganzen Tag
über Aktivität. Spielende Kinder, Jugendliche die Fußball spielen,
entspannte Sonnenanbeter und Familien die picknicken prägen das Bild.
Ein echter „Copacabana“ Strand, wie Sie Ihn möglicherweise vom TV
kennen. Ponta Negra bietet wirklich alles für den Urlauber, der
entspannte Gemütlichkeit liebt.
Nördlich von Natal
Die Nordküste Natals bietet
eine besonders exotische Umgebung, die Sie entdecken werden wenn Sie
die öko-touristischen Dörfer wie Touros, Genipabu und auch Maracajaú
mit ihren umfangreichen Wassersportmöglichkeiten besuchen. Vor der
Küste Maracajaús gibt es für Taucher ein wunderschönes Korallenriff,
welches bei Ebbe zum Teil auftaucht. Dadurch entstehen natürliche
Pools, in denen viele farbige, tropische Fische schwimmen. In diesem
Gebiet können Sie viele überwältigende Erfahrungen sammeln: von den
Dünen Sandsurfen, Abfahrt mit einer Seilbahn, Buggyfahrten sowie eine
überwältigende Aussicht nach der Anderen.
Südlich von Natal
Die Küste südlich von Natal
ist mit einem Wort beeindruckend. Nicht mehr, nicht weniger. Sie
beginnt außerhalb der Stadt, an den Ufern der Laguna Tibau do Sul
entlang. Jeder ist von der natürlichen Schönheit verblüfft. Schneeweiße
Sanddünen, ein aquamarin farbiges Meer voller Delphine, Pferde, Affen,
der atlantische Regenwald und ein wahnsinnig schöner Sonnenuntergang.
Und das alles in 2 Dörfern, die mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet
sind, Pipa und Tibau do Sul. Gute Restaurants mit allen nur
erdenklichen Küchen, großartige Tanzgelegenheiten, Kneipen und eine
besonders gemischte Bevölkerung, die auch die leeren flimmernden
Strände, die zartrosanen und knallroten Sandklippen sowie die
kaleidoskopischen Korallenriffe genießen. Nicht umsonst sind Pipa und
Tibau do Sul schon große Namen im touristischen Brasilien und es wird
nicht mehr lange dauern bevor sie weltberühmt sein werden.
Pipa
Liegt rund 85 Kilometer südlich von Natal
und ist ein außergewöhnliches Urlaubsziel. Dieses ehemalige „Hippie
Dorf“ ist inzwischen eines der bekanntesten und meistbesuchtesten
Reiseziele der Brasilianer. Der wichtigste Grund dafür ist der mondäne
Charakter mit vielen Ausgehmöglichkeiten. Pipa ist tagsüber ein ruhiger
Badeort, ändert sich abends jedoch in ein unterhaltsames Ambiente.
Bemerkenswert sind die gute Qualität von Essen und Trinken und dem
gebotenen Service. Das alles in einem originellen Setting mit
schmalen Gassen und einer sehr gemütlichen Atmosphäre. Denken Sie ja
nicht das Ältere und Familien hier nicht hingehören, hier fühlen sich
alle und jeder wohl. Pipa ist echt ein Ort, den Sie gesehen und
erfahren haben müssen.
Tibau do Sul
Für Liebhaber der Ruhe und Natur
haben wir auch einige hervorragende Hotels in der Nähe von Pipa, im
rustikalen Dorf Tibau do Sul, gefunden. Dieses Dorf liegt an der Lagune
die am Meer mündet und bietet wirklich spektakuläre Aussichten. Hier
können Sie eine herrliche Mahlzeit oder ein Getränk mit Blick auf die
Lagune genießen, regelmäßig sieht man wie die Delphine ihre Kunststücke
vorführen.
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Ceará
Fortaleza, Cumbuco und Canoa Quebrada
Ceará kurzgefasst:
Name des Staates: Ceará
Lage: im Nordosten Brasiliens, ca. 3 Grad unter dem Äquator
Benachbarte Bundesstaaten: Pernambuco, Piaí, Rio Grande do Norte
Fläche: 146.348 km2
Bevölkerung: 7,5 Millionen
Hauptstadt: Fortaleza
Sprache: Portugiesisch
Durchschnittstemperatur: 27 Grad Celsius
Der
Bundesstaat Ceará ist als einer der reichsten Brasiliens bekannt, wenn
es sich um die landschaftliche Vielfalt dreht! Wie zum Beispiel die
Geschichte:
Ab
dem 16. Jahrhundert hat die lokale Bevölkerung des Bundesstaates Ceará
ihre ersten europäischen Besucher willkommen geheißen. Sowohl
Portugiesen wie Holländer haben jahrzehntelang um den Besitz dieses
Bundesstaates gekämpft, der damals noch zu Pernambuco gehörte, wo
Maurits von Nassau herrschte. Eine der bemerkenswertesten Tatsachen von
Ceará ist, dass es der erste Bundesstaat Brasiliens war, der die
Sklaverei abgeschaffte hat. Und zwar wegen des Fischers Fransisco José
do Nascimento, auch ‚Chico da Matilde’ genannt. Er weigerte sich, die
Sklaven, die in die südlichen Gebiete verkauft waren, zu den im Hafen
liegenden Schiffen in Fortaleza zu bringen.
Fortaleza
Die
Stadt Fortaleza bietet Touristen außer den jährlich fast 3000
Sonnenstunden und einer angenehmen Brise an der Küste, eine
hervorragende Infrastruktur. Wer gern herrlich isst und trinkt, kommt
hier in den zahlreichen Restaurants und Bars ganz bestimmt auf seine
Kosten, zum Beispiel im kulturellen Vergnügungsviertel Dragão do Mar.
Sie sollten am verrücktesten Montagabend der Welt in Praia de Iracema
sein, wenn die Pirata Bar ihre Türen öffnet und Sie willkommen heißt
mit den feurigen Rhythmen des Forró (typische Musik/Tanz aus dem
Nordosten Brasiliens) und des Axé (die Karnevalsmusik aus Bahia). Aber
man kann auch herrlich shoppen in Fortaleza. Sie müssen unbedingt
einmal die schöne Einkaufsstraße ‚Minsenhor Tabosa’ aufsuchen, wo Sie
sehr günstig einkaufen können, wenn es um Schuhe, Slippers und Bikinis
geht. Aber auch das größte Einkaufscenter von Fortaleza, die ‚Iguatemi’
ist abends eine Attraktion an sich.
Canoa Quebrada
Irgendwann
einmal von rundreisenden Rucksacktouristen entdeckt, die dieses
Fischerdorf als so besonders erfuhren, dass sie schließlich geblieben
sind und ein kleines Hotel (Pousada) oder Restaurant aufgemacht haben.
Deshalb treffen Sie dort auf die verschiedensten Nationalitäten. Dänen,
Holländer, Franzosen, Portugiesen und noch viel mehr. Dieses hippe Dorf
liegt oben auf den ‚Falesias’, den Canyons, die bis zu den weißen
Stränden reichen. Das Leben geht hier sehr gemütlich zu und erst am
Abend kommt mit seinen stimmungsvollen Restaurants, Läden und Bars
Leben in das Dorf. Das alles liegt an
der Hauptstraße, die Broadway genannt wird. Es wird gemunkelt, dass
sogar Mick Jagger dieses Dorf einmal besucht hat. Und natürlich gibt es
das prächtige Dünengebiet, das das Dorf umgibt und wo Sie von der
höchsten Düne am Tagesende den schönsten aller Sonnenuntergänge zu
sehen bekommen. Sehen Sie es schon vor sich? Der majestätische
orangefarbene Riesenball versinkt im Meer, gleich hinter diesem
malerischem Dorf und den beeindruckenden Canyons!
Cumbuco
Cumbuco ist ein fantastisches kleines Fischerdorf, etwa
Die
alten Fischerboote fahren noch jeden Morgen in aller Frühe hinaus aufs
Meer, um möglichst viel Fisch zu fangen. Am Abend sucht man eins der
gemütlichen und einladenden Strandzelte auf Der ideale Wind, das ruhige
Meer und vor allem die ausgedehnten Lagunen in den Dünen machen aus
Cumbuco einen der beliebtesten Kite-Surf-Orte der Welt. Von Cumbuco aus
kann man zahlreiche interessante Ausflüge unternehmen. Es ist, als ob
hier die Zeit stillgestanden hätte. Easy does it!
Im
Zentrum von Cumbuco liegt der Dorfplatz, wo sich das brasilianische
Leben abspielt. Zum Glück hat der Massentourismus dieses äußerst
charmante Dorf noch nicht entdeckt. Auch deshalb ist es ein
einzigartiger Ort, um dieses Jahr seinen Urlaub dort zu verbringen.
Beira Mar Boulevard
Ein breiter, ca.
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Salvador
da Bahia ist nur in Brasilien weltberühmt, sonst nirgends. Es ist das
am besten gehütete Geheimnis von Brasilien und es scheint, als ob die
Brasilianer diese Stadt mit niemandem teilen möchten.
Es ist der
historische Ursprung, aus dem ihre gesamte Kultur entstanden ist. Nicht
umsonst nennt jeder Brasilianer sich auch „Bahianer“. Es ist die
Geburtsstätte der größten Schriftsteller und Künstler des Landes und
auch des momentan sogar in den Niederlanden populären Capoeira, einer
Art tänzerischem Scheinkampf, der zur Zeit der Sklaverei entstand.
Aus
dieser Zeit stammt auch der Pelourinho, das pulsierende Herz der Stadt
mit ausschließlich kunstvoll renovierten Kolonialgebäuden,
goldplattierten Barockkirchen, Plätzen und Straßen aus der frühen
Renaissance. Und dabei wurde die in den Niederlanden vollkommen
unbekannte Religion Candomble, ebenfalls aus der Sklavenzeit, noch
nicht einmal in diese Aufzählung übernommen.
Ein Glaube, der aus
der Vermischung von afrikanischen Riten, einheimischen Bräuchen und dem
Katholizismus entstand, wobei die hohen Priester auf der Suche nach
Kontakt mit den höheren Mächten in Trance verfallen. Doch es ist auch
die Stadt mit der festlichsten und buntesten Bevölkerung von Brasilien,
wo schwarz, weiß und einheimisch nebeneinander zu der aus den
Verstärkern dröhnenden bahianischen Version des Samba, dem Axé, tanzen.
Doch Salvador ist mehr, viel mehr. Allein schon durch die mehr als 30
km langen, mit Palmen gesäumten Stadtstrände, herrliche Möglichkeiten
zum Ausgehen und das alles in Sichtweite zum großen Bruder Rio de
Janeiro. Gleichzeitig unterscheidet es sich von diesem großen Bruder
Dank des Karnevals, der hier vollkommen anders ist; ausschließlich die
besten Bands aus Brasilien ziehen hier acht Tage und Nächte durch die
mit mehr als 3 Millionen tanzenden und singenden Festgästen gefüllten
Straßen.
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Fernando de Noronha
Der
Archipel Fernando de Noronha mit ungefähr 1800 Einwohnern auf der
Hauptinsel besteht aus 21 Inseln und ist eines der beliebtesten Ziele
Brasiliens. Diese traumhaft schöne Inselgruppe liegt 350 km östlich von
Natal. Der Archipel hat eine Größe von 26 Quadratkilometern, der größte
Teil des Archipels ist Teil eines Nationalparks. Die Brasilianer sind
verständlicherweise stolz auf diesen besonderen Ort!
Picture this: das ultimative Tropenparadies mitten im Atlantischen
Ozean. Paradiesische Strände, kristallklares Wasser in den
Schattierungen grün, blau und türkis. Hier kann man fantastisch Tauchen
und Schnorcheln und fühlt sich wie in einem faszinierenden exotischen
Unterwasserfilm. Seeschildkröten, Papageifische, Delfine, riesige
Barrakudas, Meeresfrüchte und Korallen: alles das begegnet Ihnen hier
und Mutter Natur spielt dabei die verdiente Hauptrolle.
Das alles bei einer Durchschnittstemperatur von 27° C, das ganze Jahr über.
Es gibt nur einen einzigen Weg von ca. sieben Kilometern Länge (die Hauptinsel ist nur 17 Quadratkilometer groß), ansonsten gibt es nur Sandwege voller Geröll und Schlaglöcher, die Sie in die Nähe der bezauberndsten, idyllischsten und atemberaubendsten Buchten bringen, die Sie sich nur vorstellen können.
Dolphins Bay
Schätzungsweise 700 Tümmler leben
in der Baia dos Golfinhos des Brasilianischen Archipels Fernando de
Noronha, es ist die größte Delfingruppe mit einem festen Aufenthaltsort
weltweit! Jeden Tag gegen 15.00 / 16.00 Uhr ziehen sie in großer Zahl
in den Atlantischen Ozean, um auf Nahrungssuche zu gehen und gegen 6.00
Uhr kommen sie wieder in die warme, sichere Bucht zurück, um sich
auszuruhen, sich zu paaren und vor allem um zu spielen.
Was gibt es sonst noch?
- Schwimmen mit Delfinen
- Kanuverleih
- Surfen
- Reiten
- Strandbuggy-Touren
- komplett ausgestattete romantische Bootstouren
Doch natürlich können Sie sich hier, in dieser fast meditativen Umgebung, auch ausgezeichnet entspannen und neue Kräfte für den Alltag tanken. Hier steht die Zeit still...
Fernando de Noronha ist das ultimative Paradies, um sich von der Natur verwöhnen zu lassen. Pure, reine Natur. Ein azurblauer Hotspot für eine unvergessliche Zeit.
Täglich werden Flüge von Fernando de Noronha nach Recife und Natal angeboten. Ein Aufenthalt auf Fernando de Noronha lässt sich gut mit einer Rundreise oder einem Strandurlaub in Brasilien kombinieren.
Um die Auswirkungen des Tourismus auf dieses einzigartige Ökosystem in Grenzen zu halten, dürfen sich nur jeweils 400 Touristen gleichzeitig auf diesem wunderschönen Archipel aufhalten.
Übernachtungen sind praktisch und keine Bestrafung.
Es gibt mehrere Pousadas zu sehr vernünftigen Preisen.
FlyBrazil listet sie für Sie auf:
Der
beeindruckende Nationalpark Chapada Diamantina liegt mitten im Staat
Bahia, rund 400 km von der Hauptstadt Salvador entfernt. Chapada
Diamantina ist ein brasilianisches Paradies für Öko-Tourismus und
Extremsport, wie z. B. Seilklettern und Rafting. Das Gebiet umfasst
mehr als 100 Grotten, 70 Wasserfälle und viele Schluchten, Kliffe und
Berggipfel von fast 1200 m Höhe.
Das Gebiet trennt das Tal des Sao
Fransisco-Flusses von der Küste von Bahia und wird von Nord nach Süd
durch die Sincora-Gebirgskette durchzogen. Die Vegetation ist mal
extrem trocken und braun, mal zeigt sie sich nach dem nächsten
Regenguss in üppigem tropischen Grün.
Chapada Diamantina ist also
buchstäblich so veränderlich wie das Wetter. Inmitten dieser hügeligen
Gipfel Bahias liegt das Städtchen Lençois, das vollständig zum
Nationalmonument erklärt wurde. Das bedeutet selbstverständlich, dass
es auch praktisch ein Freilichtmuseum wahrer Kolonialarchitektur ist.
Aber ein Freilichtmuseum, das täglich 24 Stunden geöffnet ist, denn
Lençois ist der Ort, an dem fast alle Besucher der Umgebung die Nacht
in einer der vielen Pousadas verbringen. Lençois ist also der
Ausgangspunkt für ausgedehnte Erkundungstouren im Chapada
Diamantina-Park, der übrigens noch viel mehr als nur Natur zu bieten
hat.
In diesem Gebiet mit einer geologischen Geschichte von mehr als
1,8 Milliarden Jahren wurden nämlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts
Diamanten und Gold gefunden, was zu einem enormen Goldrausch führte,
der eigentlich bis 1996 andauerte.
Die Minenaktivitäten bedrohten
das Gebiet damals jedoch dermaßen, dass die brasilianische Regierung zu
Recht beschloss, einzugreifen und die Suche nach Edelsteinen und
Metallen verbot. Dadurch kann Chapada Diamantina seinem diamantenen
Namen heutzutage glücklicherweise alle Ehre erweisen.
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Joao Pessoa
João Pessoa, wo die Sonne ihr Gesicht zuerst zeigt!
Diese Stadt im Bundesstaat Paraíba besitzt alles, was andere Orte im Nordosten Brasiliens auch haben. Nur in puncto Bekanntheit ist João Pessoa den anderen Städten unterlegen.
João Pessoa hat Strände die genauso schön oder gar schöner sind als die anderen – und alles preisgünstiger.
Die
Stadt hat „nur“ ca. 600.000 Einwohner und ist damit eine der kleinsten
Hauptstädte. Vielleicht gibt es deshalb noch so viele unberührte
Strände in Stadtnähe.
Das Meereswasser ist auch hier wegen seiner hohen Temperatur bekannt.
Ein Hinterland, das wenig entwickelt ist?
Nun
ja, mit seinem ersten offiziellen FKK-Strand leistet Tambaba bestimmt
Pionierarbeit! Bezüglich der Infrastruktur ist es ein Vorbild für die
anderen brasilianischen Städte.
Wenn
Porto de Galinhas wegen ihrer natürlichen Bäder und Riffe bekannt ist,
kann man von João Pessoa mit Picaozinho (wo zahlreiche farbige
Korallenfische, etwa
Wenn der Süden von Bahia seine
Besucher mit ihren schönen Buchten von faszinierenden Canyons umgeben
anzieht, kann diese Paraibanische Hauptstadt zurecht behaupten, genauso
interessant zu sein mit beispielsweise den Stränden von Parapibus,
Tabatinga und Coquerinho (diese gehören zu den 10 schönsten
brasilianischen Stränden).
Um den Vergleich noch weiterzuführen:
wenn Olinda über ihre kolonialen Reliquien spricht; Porto Seguro von
seinen schönen Strandbars und Salvador von seiner bekannten Kultur,
dann kann sich João Pessoa durchaus mit ihnen messen.
Und
überhaupt: die grünste Stadt Brasiliens (wussten Sie das?), die
östlichst gelegene Stadt, wo sich die Sonne zuerst zeigt (schon Mal
davon gehört?), die sicherste Stadt im Nordosten Brasiliens (doch
fantastisch?) und die einzige Stadt ohne Wolkenkratzer am Boulevard und
zwar wegen der Bauvorschrift, dass Gebäude nicht mehr als 4 Stockwerke
haben dürfen!
Geschichte von Frederikstad
Es hat lange gedauert, bis die Stadt ihren heutigen Namen erhielt.
1556
wurde die Stadt von den Portugiesen gegründet, 1585 wurde sie eine Zeit
lang von den Spaniern regiert und 1630 haben die Holländer 8 Jahre lang
das Sagen gehabt und bekam die Stadt den Namen Frederikstad zu Ehren
des Statthalters Frederik Hendrik.
Danach hieß die Stadt Parahyba,
das aus der Tupisprache stammt (Sprache der indianischen Bevölkerung)
und „gefährlicher Fluss“ bedeutet.
Erst 1930 hat es den Namen João Pessoa zu Ehren des damals ermordeten Präsidenten von Paraiba bekommen.
Wegen der Tatsache, dass João
Pessoa die drittälteste Stadt Brasiliens ist (nach Salvador und Rio de
Janeiro), hat es ein beeindruckendes altes Zentrum mit faszinierenden
kolonialen Kirchen und Gebäuden.
Das Stadtzentrum liegt weit vom ruhigen Boulevard entfernt.
Da
die Schiffe der Portugiesen damals auf ein gigantisches Korallenriff
vor der Küste auffuhren, sind sie über den Fluss Paraiba, der bei João
Pessoa in das Meer mündet, eingefahren.
Diese große Korallenbank ist
noch immer aktiv und kann man mit Booten, die täglich vom Boulevard
abfahren, besuchen. Auch für Schnorchler ist es hier äußerst
interessant. Dieses riesige Korallenriff verursacht, dass das Meer
entlang des kilometerlangen Boulevards sehr ruhig und daher für Jung
und Alt geeignet ist.
Diese Stadt strahlt eine herrliche Ruhe aus
und die Tatsache, dass der Boulevard morgens zwischen 5 und 8 Uhr für
den Verkehr geschlossen ist, trägt natürlich
dazu bei. Aus diesem Grund wird der Boulevard am frühen Morgen und
späten Nachmittag von zahlreichen sportlichen Brasilianern bevölkert. Der
Boulevard eignet sich natürlich auch fantastisch zum Flanieren, wobei
man gleich auch an den vielen Marktbuden mit Andenken vorbeikommt.
Paradiesische Strände
Zu Recht kann man behaupten, dass sich hier einige der schönsten Küstenstreifen Brasiliens befinden.
Atemberaubend sind die Strände von Carapibus, Tabatinga, Coquerinho und Praia Bela.
Diese kleinen Paradiese sind bequem und schnell erreichbar, das sie höchstens
Vergessen
Sie nicht den Strand von Jacare (Krokodillstrand), hier versinkt jeden
Tag die Sonne im Fluss. Ein brillantes Schauspiel, musikalisch
untermalt von Ravels Bolero, der von 2 Saxofonisten gespielt wird, die
einem Boot zum Ufer fahren, dort bei einem Restaurant anlegen, wo
bereits ein Geiger denselben Bolero spielt.
Noch romantischer geht's doch nicht? Kaum vorstellbar!
FKK-Strand Tambaba
1991
als erster FKK-Strand im Nordosten Brasiliens entstanden. Für Anhänger
der Freikörperkultur einer der schönsten Nacktstrände der Welt und nur
für sie zugängig.
Von prächtigen Felsen und Palmbäumen umgeben, ist
er von den öffentlichen Stränden geschützt. Es finden strenge
Kontrollen statt, damit nicht Männer ohne Begleitung zugelassen werden
und man in aller Ruhe frei dieses nackte Paradies genießen kann.
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Recife & Porto de Galinhas
Recife,
Olinda, Porto de Galinhas und Ilha de Itamaracá. Jedes für sich mehr
als nur einen Besuch wert, in herrlicher Lage im Staat Pernambuco,
reich an Kultur und Natur.
Fragen Sie einen Einwohner von Pernambuco, was er von den Niederländern hält und er wird Ihnen antworten, dass er es bedauert, dass die Niederländer vor hunderten von Jahren nicht geblieben sind. Einen solch guten Eindruck hat unser nationaler Gastgeber ‘Mauricio de Nassau’ zu seiner Zeit in diesem Staat hinterlassen. Durch das Anlegen einer Infrastruktur in einem Moorgebiet hat er das Unmögliche möglich gemacht. So berichtet die Legende, dass Mauricio de Nassau sogar „eine Kuh fliegen lassen konnte“ (ele faz um boi voar).
Recife
Niederländische Fußspuren an der anderen
Seite des Ozeans. Immer noch nicht verwischt, weil sie große Bedeutung
hatten bei der Entstehung und Entwicklung dieser multikulturellen
Hauptstadt des Staates Pernambuco. Maurits von Nassau erbaute hier
immerhin die erste Brücke Süd-Amerikas und ließ seine
Städtebau-Fachleute eine gut strukturierte Städteplanung ausführen,
wodurch die Grundlage für das heutige Recife gelegt wurde. Die Bauwerke
von Maurits und später der Portugiesen sind dank einer umfangreichen
Renovierung heutzutage wieder in vollem Glanz im alten Zentrum, Recife
Antiga, zu bewundern. Dieses wird abends direkt zum wichtigsten
Amüsierviertel, wo die Brasilianer sich gütlich tun an den köstlichen
Fleisch- und Fischspeisen, bevor getrunken und getanzt wird. Live-Musik
- in diesem Fall Frevo, die Pernambucasische Variante der Samba – ist
schließlich nie weit entfernt. Doch die Metropole ist mehr als nur eine
historische Stadt, sie bietet auch herrliche lange Sandstrände.
Olinda
„Oh wie schön” - im Portugiesischen Oh
linda – rief der erste Portugiesische Gouverneur Duarte Coelho, als er
zum ersten Mal den Ort sah, an dem er eine Stadt erbauen wollte. Damit
war die Geburt und Namensgebung von Olinda der Überlieferung nach im
Jahre 1535 beschlossen. Die Lage von Olinda ist atemberaubend, von der
Küste bis zur Spitze der Hügel, auf der die Stadt in üppigem,
kolonialem Barockstil erbaut wurde. Das instand gesetzte Olinda
erscheint heutzutage wie ein Freilichtmuseum und ist es eigentlich
auch. So weit das Auge reicht, heben sich in Bonbonfarben bemalte
Kirchen, Klöster und koloniale Wohngebäude schrill ab gegen das Grün
der Palmen und das Blau des Meeres. Nach dem gezwungenen Abzug der
Niederländer (1636-1654) erstieg Olinda aus ihrer Asche und wurde 1676
Hauptstadt des Staates. Eine Position, die sie schließlich doch wieder
an Recife verlor. Die Touristen müssten eigentlich nur froh darüber
sein, denn auch dadurch ist Olinda heute die Perle von Pernambuco.
Porto de Galinhas
Nur eine knappe Stunde
Fahrzeit südlich von Recife entfernt gelangen Sie an diesen malerischen
Badeort. Als gegen Ende des 19. Jh. die Sklaverei abgeschafft wurde und
das Anlegen im Hafen von Recife nicht mehr möglich war, dachten die
Kapitäne, die Regeln einfach zu umgehen, indem sie zu einem kleinen
Hafen im Süden der Hauptstadt weiterfuhren. Im Schiffsraum waren Hühner
und Sklaven versteckt und das Kennwort für die Marktleute seinerzeit
war, zu sagen, dass neue Hühner im Hafen angekommen waren: “tem galinha
nova no porto”. Der alte name Porto Rico of Praia do Porto wurde
seitdem Porto de Galinhas. Porto de Galinhas ist einer der beliebtesten
Strände von Brasilien, mit seinen 12 Kilometer ausgedehnten
Sandstränden, übersät mit Palmen und den natürlichen Bademöglichkeiten,
in denen man nach Herzenslust Schnorcheln kann. Das farbenfrohe Dorf
selbst ist wegen seiner guten Küche, den vielen malerischen Geschäften
und kleinen Bars bekannt. Sie können sowohl tagsüber als auch abends
gemütlich bummeln gehen und das sorglose Leben genießen. Porto de
Galinhas hat für jeden Touristen etwas zu bieten; für die
Luxus-Urlauber gibt es spitzenmäßige Fünf-Sterne-Ressorts in
ausgezeichneter Qualität und für den Rundreisenden gibt es viele
Gasthäuser und gemütliche Pousadas. Also für jeden etwas!
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www.2setur.pe.gov.br/web/empetur
Himmel auf Erden!
Sonne,
Meer, Sand, Natur, Kultur und Geschichte; beinahe alles was Sie sich
wünschen befindet sich auf einem angenehmen Weg innerhalb der
Hotelanlage. Stadt und umgebende Landschaft bieten alles für einen
unvergesslichen Urlaub.
Porto Seguro ist einer der schönsten
und populärsten Urlaubsorte in Südamerika. Es gibt immer etwas Neues zu
entdecken oder zu erfahren. Jede Strand-Bar bietet eigene
Abendveranstaltungen/Partys. Diese finden in der Regel schon am
Nachmittag statt. Tatsächlich könntest du es genießen hier zu liegen
und anschließend zum Strand zu gehen, um eine der zahlreichen Live
Bands spielen zu hören oder andere Urlauber in Partystimmung zu
erleben.
Tagsüber ist Porto Seguro ein angenehmes und ruhiges
Dorf, welches perfekt zum Bummeln und Shoppen geeignet ist. Nachts wird
es jedoch zu einem explodierenden Spaß. Porto Seguro lacht und tanzt,
Tag und Nacht.
Folgt den Spuren des portugiesischen Cabral, welcher vor 500 Jahren in der Nähe von Porto Seguro landete, um das unermessliche Land von Brasilien zu entdecken. Während er in einem hölzernen Boot ankam, querten wir eine moderne hohe Brücke um unser Paradies zu erreichen.
Sie können nicht auf einen anderen Urlaubsort hoffen, welcher
Reicher an Geschichte und Kultur ist als Porto Seguro. Porto Seguro ist
der Ort, an dem die Entdeckung Südamerikas begann und ist folglich der
rechtmäßige Geburtsort Brasiliens. Dennoch ist dieser Geburtsort
nicht in eine vorherrschende Stadt gewachsen. Diese Ehre fällt an die
Stadt Salvador da Bahia, etwa 600 Kilometer nördlich. Eine schwungvolle
Metropole.
Arraial d’ Ajuda
Der
idyllische Küstenerholungsort von Arraial d’ Ajuda ist ein kleines Dorf
mit einem tropischen, exotischen Flair und genießt die typische
entspannte, stressfreie Atmosphäre, die für Bahia charakteristisch ist.
In Arraial d’ Ajuda, ist die Liebe zum Leben im Herzen von allem.
Geld ist hier nicht wichtig. Geistige und körperliche Gesundheit ist für Bahianer viel wichtiger. Dies spiegelt sich in der Kombination der Kunst, der Kultur, der Musik und der Natur wieder.
Sie können diese Lebensfreude in der Architektur wieder erkennen.
Ein wundervolles Häuschen, gleichwohl wie klein es ist, zeigt eine
vibrierende Hülle von Farben wie ein kleiner Palast, welcher zur
Straßenseite hin gegenüber der Vielfältigkeit des Grüns von Mutter
Natur glitzert.
Westlich von Porto Seguro
In
und um Porto Seguro kannst du die unübertroffene Schönheit der
Landschaft genießen. Der Erholungsort wird völlig durch das schützende
Mata Atlantica, einem tropischen atlantischen Regenwald, umgeben.
Dieser setzt sich vollständig bis zum Strand fort.
Das an Seetieren reiche Korallenriff, ist der wesentliche Spielplatz für alle Wassersportenthusiasten. Hier entdeckst du nicht nur tropische Fische jeder erdenklichen Farbe, sondern auch Schildkröten, Delphine und sogar Wale (August bis November) auf ihrer Reise in die Antarktis.
Der Regenwald ist ebenso reich an Wildleben. Täglich werden hier neue, der Wissenschaft unbekannte Arten entdeckt. Die bekanntesten Wildtiere dieses Regenwalds umfasst Affen, Faultiere, Schlangen, Alligatoren, Schmetterlinge, Frösche und vieles mehr.
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